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Beitrag vom 19.01.2038
Das Land ist ganz besoffen von der bevorstehenden Wende. Die Schweiz will aus der Atomenergie aussteigen, zumindest der Bundesrat. Sie vertraue auf die Innovationskraft unseres Landes, liess Energieministerin Leuthard verlauten und präsentierte die Botschaft mit einem Lächeln. Natürlich.
Keine neuen AKW und der Ausstieg bis 2035: Das sind die Kernpunkte der bundesrätlichen Botschaft. Bis dahin würden erneuerbare Energien uns befähigen, die Lücke zu stopfen. Ein heerer Gedanke, der aber leider ein paar Denkfehler enthält:

  1. Wenn die AKW nicht ersetzt werden dürfen, laufen die alten Technologien und müden Bausubstanzen für 40 Jahre weiter - das ist ein Risiko und das will eigentlich niemand (zuallerletzt die über's Land schwappende grünliberale Welle).

  2. Wenn auf neue Technologien verzichtet wird, verpasst man die Chance, diese sicherer zu machen. Risikoabwägungen werden schlicht nicht vorgenommen.

  3. Der Ersatz durch Wasserkraft ist nicht realistisch - wir haben keine Möglichkeiten, die Kapazitäten in bedeutendem Masse auszubauen und die Wassermenge im Sommer sinkt bedrohlich. Damit fehlt der Betriebsstoff.

  4. Die Frage, wie die Bandenergie mit dem neuen Energiemix auf einem stabilen Level gehalten werden soll, ist ungelöst.

  5. Die Annahme, es werde schon Ersatz kommen, wenn man nur Vertrauen habe, ist unverantwortlich.

Ein Ausstieg aus der Atomenergie ist nicht auszuschliessen. In aber heute zu be-schliessen erscheint mir blauäugig.




14.06.2011

Das Gas wird wie bei den meisten Europäern höchst warscheinlich von Russland importiert.


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werzurhoelle
Im Jahr 2004
bekam ich meine
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