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Beitrag vom 19.01.2038
Unser hübsches Dörfchen Diepoldsau im St. Galler Rheintal muss eine Wasserleitung sanieren. Die verläuft nun leider gerade unter der vielbefahrenen Hauptstrasse hindurch. Mit rund 17'000 Fahrzeugen am Tag ein ganz ordentliches Verkehrsaufkommen. Ursprünglich sollte die Hälfte dieses Verkehrs während der Bauzeit durch ein Wohnquartier geleitet werden. Nun hat sich der Protest einiger Anwohner durchgesetzt.

Nur damit ich mitreden darf: Ich wohne direkt an der Strasse in besagtem Wohnquartier und hätte den Stau vor der Haustüre gehabt. Und dennoch bin ich nicht glücklich darüber, dass sich meine Nachbarn bei der Gemeinde durchgesetzt haben. Statt die Hauptstrasse einseitig zu sperren und die Leitung unter der Fahrbahn zu sanieren, wird sie nun unter dem Trottoir verlegt. Die Folge sind CHF 165'000.- Mehrkosten für die Gemeinde und die Ausweitung der Bauzeit von 10 auf 22 Wochen.

Die Baumassnahmen werden nicht nur teuer, sondern auch nervenzerreibend für alle, die diese Strecke nutzen müssen. Ist Bürgerprotest aus Eigeninteresse zum Schaden anderer legitim?




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werzurhoelle
Im Jahr 2004
bekam ich meine
erste anonyme
Drohung
wegen
eines Leserbriefs.
Das war mein
Einstieg in die
Politik



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