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Schweiz: Energiepolitik bei Solaranlagen – Kosten und Nutzen


Beitrag vom 20.06.2011
Dies ist ein Gastbeitrag von Florian Nitschmann :
Die Energiewende in der Schweiz soll kommen, ob so schnell wie gewünscht ist allerdings noch fraglich. Denn viele Schweizer können mit Angaben wie: „Dachexposition Süd, Dachneigung 30 Grad, Einfamilienhaus“ noch nichts anfangen. In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage: „Wie wird aus dem Plan eine Solaranlage zu installieren Wirklichkeit und welche Kosten kommen auf den Hausbesitzer zu?“
Ein normales Einfamilienhaus ist Grundlage der These von Pius Hüsser, Vizepräsident von Swisssolar, für Kosten und Nutzen einer Photovoltaik Anlage. Bei einer genutzten Dachfläche von etwa 28 Quadratmetern geht er von einer Summe von etwa 20.000 schweizer Franken aus, wenn eine Leistung von 4.000 Kilowattstunden zu Grunde gelegt wird. Förderprogramme und Steuerereinsparen seinen in dieser Berechnung noch nicht enthalten, so Hüsser.

Zu hohe Kosten für die Stromspeicherung

Die Speicherung des Stroms ist immer noch das große Manko von Solaranlagen. Somit kann eine selbstbestimmte Stromversorgung noch nicht gewährleistet werden. Hüsser äußert sich dazu wie folgt: „Batterien hätten noch nicht genug Leistung und wären noch überteuert. Deshalb sind die Kosten für die Speicherenergie im Allgemeinen noch zu hoch.“ Positiv bewertet der Vizepräsident von Swisssolar allerdings Entwicklungen im Bereich der Autos mit Elektromotor. Durch diese vielleicht ein Weg zum billigeren Speichern von Strom gefunden werden kann.

Bislang werden in der Schweiz nur rund 0,1 Prozent des Stroms aus Photovoltaik Anlagen gewonnen. Um diese Zahl etwas zu Puschen wurde von der Regierung die kostendeckende Energieeinspeisevergütung, kurz KEV, geschaffen. Sie soll dabei helfen, die Eigentümer von Häusern zu im finanziellen unterstützen. Aktuell sieht es aber so aus, dass die Fördergelder bereits verbraucht sind und mit einer Warteliste gearbeitet werden muss. So kann es sein, dass ein Antragsteller bis zu drei Jahre auf seine Genehmigung des Zuschusses warten muss.

Eine Anerkennung der KEV ist daran zu bemerken, dass die Zahl der Betreiber von Solaranlagen auf etwas unter 8.000 angestiegen ist. Auch wenn alleine Swisssolar pro Jahr mehr als 300 Millionen Franken Energieeinspeisevergütung auszahlt, müssen Neuanträge bis zu zwei Jahren warten, bevor neue Fördermittel ausgegeben werden. Die Preise für Besitzer von Solaranlagen fallen dafür durchschnittlich um 0,10 Franken pro Kilowattstunde. Hieraus ergibt sich, wenn man sich an oben genanntes Beispiel hält, eine Summe von etwa 855 Schweizer Franken die jährlich eingespart werden können. Der Kosten-Nutzen-Faktor ist damit in der Schweiz noch relativ hoch.

via Schweiz Forum




07.07.2011

Hauptstrasse hindurch. Mit rund 17'000 Fahrzeugen am Tag ein ganz ordentliches Verkehrsaufkommen. Ursprünglich sollte die Hälfte dieses Verkehrs während der Bauzeit durch ein Wohnquartier geleitet werden. Nun hat sich der Protest einiger Anwohner durchgesetzt.


07.07.2011

Een mooie dag verder.


26.07.2011

ok.i know it is vert good!


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werzurhoelle
Im Jahr 2004
bekam ich meine
erste anonyme
Drohung
wegen
eines Leserbriefs.
Das war mein
Einstieg in die
Politik



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